
Der FDI ist als Gesamtverband in Bezirke, Landesverbände
und den Bundesverband gegliedert.
Die Organe des Fachverbandes auf Bundesebene legen im Rahmen der Satzung namentlich die allgemeinen Richtlinien und Empfehlungen fest, die zur Erfüllung des Satzungszweckes und der Aufgaben des Fachverbandes dienen.
Organe des Fachverbandes auf Bundesebene sind die Bundeshauptversammlung, der Bundesvorstand und das Aufsichtsgremium.
Der Bundesvorstand vertritt den Fachverband nach innen und außen. Vertretungsbefugt im Sinne des § 26 BGB sind der 1. und der 2. Bundesvorsitzende, der Bundesschatzmeister sowie der Bundesschriftführer.
Zu den Aufgaben des Bundesvorstandes gehören unter anderem:
Die Durchführung geeigneter Maßnahmen und die Erarbeitung von Empfehlungen und Richtlinien, die zur Erfüllung des Satzungszweckes und der Aufgaben des Fachverbandes dienen:
· die Vorbereitung und Durchführung von Fachveranstaltungen auf Bundesebene,
· die Präsentation des Verbandes auf Fachmessen,
· die überregionale Öffentlichkeitsarbeit,
· die Unterstützung der Bezirke und Landesverbände,
· die Vorbereitung und Einberufung der Bundeshauptversammlung
und der Bundesarbeitstagungen
· und die zentrale Mitgliederverwaltung.
Der Bundesvorstand wird temporär durch Projektgruppen beratend unterstützt. Sie werden durch den Bundesvorstand einberufen.
Der Bundesvorstand bedient sich zur Erfüllung seiner Aufgaben der Bundesgeschäftsstelle. 

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|  Bild 1: FDI-Bundesvorsitzender Ulrich Heinemann
Bilder 2 und 3: Unternehmensberater Eckardt Morat beim Vortragund dann beim anschließenden Workshop
Bild 4: Landesvorsitzender LV II und Bezirksvorsitzender von
Neuwied/Koblenz Jürgen Velten bei seiner Erläuterung.
Bild 5: Das Tagungshotel REVITA
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Am 27.Juni 2009 hielt der FDI seine turnusmäßige Bundesarbeitstagung in Bad Lauterberg im Harz ab. Verbunden damit war die Feier zum 25jährigen Bestehen des Bezirkes Göttingen.
Bundesarbeitstagungen sind sowohl Rechenschaftsberichte mit Daten und Fakten als auch Ausblicke. Und letzterem war dieses Jahr das Hauptaugenmerk geschenkt, hieß es doch der auch am FDI nicht spurlos vorübergehenden Wirtschaftskrise etwas entgegen zu setzen.
Nach einem sehr ausführlichen und in weiten Berichtsteilen positiven Geschäftsbericht des Bundesvorsitzenden Herrn Ullrich Heinemann und einem Geschäftsbericht von Herrn Hans-Jürgen Altes zur FDI Service + Event GmbH, schloss sich der Kassenbericht sowohl des FDI als auch der FDI Service + Event GmbH an, die auch anschließend heftig diskutiert wurden.
Nachdem die meisten Bezirke dieses Jahr bereits ihren neuen Vorstand gewählt hatten gaben sowohl verschiedene Vorsitzende als auch der Bundesvorsitzende ihre Eindrücke zur Vorstandssituation wieder. Es wird auch im FDI allenthalben nicht leichter ehrenamtliche, engagierte Vorstände – und dies unter jüngeren Kollegen – zu finden, so der allgemeine Tenor.
Aus diesem Grund hatte der Bundesvorstand bereits im November 2008 eine außerordentliche Bundesvorstandssitzung einberufen auf welcher erste Gedanken zu einer evtl. Neustrukturierung überlegt wurden. Aber selbstverständlich wurde dieser »Brainstorming-Tag« auch dazu genutzt allgemeine Überlegungen zu möglichen Unterstützungen der Bezirksvorsitzenden zu erarbeiten.
Auf dieser Grundlage legte der Landesverband II NRW auf der Bundesarbeitstagung ein Arbeitspapier mit ihren Überlegungen zu diesem Thema vor.
Da es dem Bundesvorstand ein großes Anliegen ist, den FDI für die Zukunft fit zu machen, um auch weiterhin die Bedeutung und Anerkennung als größter Fachverband seiner Branche behaupten zu können, lud er Herrn Eckardt Morat zu einem Referat mit anschließendem Workshop zum Thema »Der Reiz im FDI Mitglied zu werden und zu sein!« ein.
Es kommt wohl selten vor, dass eine 50köpfige Gesellschaft so still und aufmerksam ist, dass man sprichwörtlich eine Stecknadel hätte fallen hören. Aber das ist bei dem einerseits sehr eindringlichen und zu Überlegungen und Selbstkritik anregenden, andererseits aber doch sehr amüsant vorgetragenen Referat passiert.
Der sich anschließende Workshop wurde in 4 Gruppen durchgeführt und umfasste 4 Themenbereiche
• Wo drückt uns beim FDI heute der Schuh am meisten?
• Wie werden sich die Rahmenbedingungen in den nächsten 5 Jahren entwickeln?
• Welche Chancen ergeben sich daraus für den FDI?
• Welche Gefahren können sich entwickeln?
Die Ergebnisse wurden in Kärtchen festgehalten und auf Pinnwänden zur weiteren Diskussion in den Bezirken und Landesverbänden zusammengefasst.
Nach dem Motto »Wenn Du eine hilfreiche Hand suchst, dann such sie an deinem rechten Arm« fand sich noch an diesem Tag eine Arbeitsgruppe aus 7 Personen aus allen Landesverbänden zum Thema »Zukunft FDI« zusammen welche sich, unter Leitung von Herrn Eckart Morat vom 18.- 20.September in Frankfurt zu einer ersten Arbeitssitzung treffen. Grundlage der Besprechungen werden auch hier die auf dieser Tagung erarbeiteten Kärtchen sein.
Ein weiterer, viel diskutierter Punkt war, der Internetauftritt des FDI und seine internen Möglichkeiten. Alle bisherigen Bemühungen den Auftritt zu aktualisieren, dem heutigen Standard anzugleichen und die nötigen internen Erweiterungen anzuschließen, sind von verschiedenen dafür engagieren Personen zwar angegangen, aber nie vollendet worden.
Bei dieser Tagung hat sich nun wieder ein Kollege mit seiner Firma angeboten dieses Manko schnellstens zu beheben. Vordringlich ist dabei nicht nur das Erscheinungsbild nach außen inklusive einer internen und externen Kontaktplattform, sondern auch die damit möglichen administrativen Erleichterungen sowohl für die Geschäftsstelle als auch die Bezirks- und Landesvorsitzenden zu etablieren.
Auch wenn allseits über mangelnde finanzielle Ausstattung geklagt wird, so kamen die Delegierten an diesem Tag doch zu der Erkenntnis, dass man der Bundesgeschäftsstelle und dem Bundesvorstand nicht Aufgaben zutragen kann ohne ihn mit dem dafür nötigen Budget auszustatten. Für diese beiden Aufgaben (Zukunft FDI und Internetauftritt) wurde eine Einmalzahlung an den Bund beschlossen.
Was das jährliche FDI-Podium betrifft, so musste hier der allgemeinen Wirtschaftslage insofern Tribut gezollt werden als dieses von diesem Jahr im Herbst auf das Frühjahr 2010 verschoben werden musste. Aber vielleicht hat das auch ein Gutes! Sowohl die Vorbereitungszeit als auch die Zeit für eine effektive Werbekampagne in den Bezirken und Landesverbänden und unter den Freunden und Interessierten des FDI sind nun verlängert bis zum 23./24.April 2010.
Nächstes Jahr findet die Bundeshauptversammlung vom 13.05. bis 16.05. in Köln statt und bis dahin, davon waren alle Teilnehmer überzeugt, muss und wird sich der FDI gewandelt haben. hsk
Soweit das offizielle Bulletin. Nun möchten wir noch einen Kollegen zu Wort kommen lassen, der aus sicht eines Teilnehmers berichet.
Das Tagungshotel bot für die Veranstaltung den nötigen Rahmen und die entsprechende Ausstattung. Hier sei dem Bezirk Göttingen ein herzliches Dankeschön gesagt, der diese Örtlichkeit ausgesucht hatte.
Das Rahmenprogramm, welches bereits am Freitag abend mit der Besichtigung der Druckerei Jungfer begann, war durchaus gelungen. Kaum jemand der Anwesenden hätte im tiefsten Harz mit solch einem imposanten Druckereibetrieb gerechnet. Besonders überzeugend war der modern geführte Betrieb durch die sauberen Produktionsstätten und den modernen Maschinenpark (älteste Maschine von 2002 - jüngste Maschine 2009).
Am Samstag Morgen begann die Bundesarbeitstagung mit der Begrüßung durch unseren Vorsitzenden, Herrn Ullrich Heinemann. Es folgten Punkt für Punkt die Abarbeitung der Tagesordnung. Bei manchen Punkten waren sich alle sehr schnell einig, andere Punkte hingegen setzten intensive Diskussionen in Gang. Vor allem die Erhöhung der Zahlungen von den Bezirken an den Bund setzten enormes Gesprächspotential frei. Hier wurde allen sehr schnell deutlich, wie sehr die wirtschaftliche Lage auch auf den FDI Einfluss genommen hatte. Der Bundesvorstand klagte über nötige Geldmittel, um sein administratives Geschäft in qualitativ hochwertiger Form weiterhin betreiben zu können. Gleichzeitig klagten die Bezirke über schwindende Mitgliederzahlen und stagnierende Kassenbestände.
Aus dem Landesverband II kam ein Gedankenanstoß über eine strukturelle Änderung des FDI in seiner Gesamtheit.
Herr Jürgen Velten, Sprecher des Landesverbandes II, versuchte mit kurzen und knappen Worten den Inhalt des 4-seitigen Schreibens den Delegierten darzulegen. Viele Denkanstöße sind in diesem Schreiben zu finden und sicherlich werden die Verantwortlichen im Vorstand auch darüber nachdenken, was davon wie, wann und wo umgesetzt werden kann, damit der FDI in seiner Gesamtheit als starker Fachverband der grafischen Industrie auch weiterhin auftreten kann.
Dass sich auch der Bundesvorstand bereits Gedanken über die Zukunft gemacht hatte, wurde durch die Anwesenheit von Herrn Eckart Morat, einem FDI-Mitglied und Unternehmensberater aus Wiesenheim am Berg, deutlich. Herr Morat hatte allen Anwesenden in kürzester Zeit klar gemacht, dass Veränderungen beim FDI dringend nötig sind und aus dieser Erkenntnis heraus wurde ein Arbeitsgremium gebildet. Die Aufgaben des Gremiums sind die Feststellung der Möglichkeiten, die der FDI hat, um auch für die Zukunft effektiv zu sein. Natürlich ist auch die Darlegung der Wege, die gegangen werden müssen zu erarbeiten, damit die Veränderungen auch eine Wirkung zeigen können. Eine schnelllebigere Welt verlangt auch beim FDI eine Anpassung an die Gegebenheiten.
So soll nun auch vordringlich der Internetauftritt des “FDI-ev.de” aktualisiert werden. Hier muss nach modernem Standard auch eine Kommunikationsplattform integriert sein, damit man neben den Veranstaltungsinformationen auch eine “Kontaktbörse” bieten kann. Auch muss die Mitgliederverwaltung vereinfacht werden, damit hier kostbare Zeit für dringendere Bedürfnisse zur Verfügung steht. Eine Geschäftsstelle sollte sich nicht mit Arbeiten belasten, die technische Automatismen viel schneller und effektiver zustande bringen. Auch die Arbeit der Bezirksvorstände könnte sich durch effektive, zentralisierte Mitgliederverwaltung enorm verbessern. Gerade wir, die als Fachverband für »Informationsverarbeitung« werben, sollten hier als positives Vorbild glänzen.
Am Samstag Abend hatte dann der Bezirk Göttingen zu seinem 25-jährigen Jubiläum geladen und den Gästen mit einem musikalischen Programm, einem Buffet und einem Rückblick auf die letzten 25 Jahre ein nettes Unterhaltungsprogramm geboten. Auch hierfür sei dem Bezirk Göttingen ein herzliches Dankeschön zu sagen und zu hoffen, dass wir in weiteren 25 Jahren wieder eine Einladung zum Jubiläum in Göttingen erhalten werden. WR 


 Copyright: FDI-Bundesgeschäftsstelle, Sulzbachstraße 14, 66111 Saarbrücken. Letzte Aktualisierung: 19.10.2009
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